Siebendächer



Geschichte
Bilder

 

das Siebendächerhaus

         
                       

Das Siebendächerhaus – eines von sieben Wahrzeichen Memmingens – war als Firmensitz namensgebend für die Siebendächer.

Das Haus der Gerber wurde 1601 erbaut. Im Gerberviertel produzierten Rotgerber Leder für Sattel, Schuhe und Saumzeug. Die Weißgerber schufen feinere Ledersorten für Bekleidung.

Der hohe Giebel mit den aufklappbaren Seitenluken ermöglichte ein effektives Trocknen des Leders.

Noch heute kündet die alte Wetterfahne mit dem Zeichen der zwei gekreuzten Gerbermesser von der Bedeutung dieses Hauses und der Gerberzunft in der alten freien Reichsstadt.

Am 20. April 1945 wurde bei einem Bombardement das Siebendächerhaus – und die gesamte südliche Altstadt – schwer beschädigt.

Seit 1950 gehört das Siebendächerhaus der Genossenschaft, die seit dem für die Erhaltung des einmaligen Baudenkmals sorgt.